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Die idee

 

 

 

Auf der Suche nach einem Ort, ein bisschen Abseits des großen Ballungsraumes Berlin , wurde im Sommer 2015 dieser Bahnhof entdeckt.  

Er wartete darauf aus seinem 15 Jahre währenden Schlaf geweckt zu werden. Auf welche Art das Bahnhofsgebäude im neuen Glanze erscheinen sollte, war noch nicht klar.                                                                                                                                                                                                       

Einen genauen Buisnessplan gab es nicht, nur die Absicht der zuvor leerstehenden Bahnhofshälfte wieder neues Leben einhauchen zu wollen.

Der lose Plan war es einen Ort zu schaffen, an dem man sich kreativ auslassen, neue Dinge ausprobieren und erlernen kann. Im besten Fall noch die Möglichkeit besteht, Wissen weitergeben zu können. Das alles in dieser wunderschönen Atmosphäre umgeben von Wasser, Wäldern und Tieren......und Zügen. Diese grobe Zielausrichtung war also im Kopf, dies alles nun anzugehen, war die nächste große Herausforderung. Fortan wurde nun versucht aus den gegebenen Mitteln den maximalen Getaltungsfortschritt zu erzielen und Sachen so gut es geht autodidaktisch zu erlernen und umzusetzen. Worte wie "upcycling" wurden ins Vokabular aufgenommen und Phrasen wie "nicht wegwerfen, das kann man vielleicht nochmal gebrauchen..." fielen immer häufiger.          

Viele Freunde halfen auf diesem Weg. Mitbewohner und Gäste wurden zu Freunden und somit wächst das Bahnhofsprojekt ständig weiter.  Die Etappen des ersten Jahres waren die Neuverlegung des Stroms und das Erneuern von sanitären Räumen. Im zweiten Jahr wurde die Renovierung des Obergeschoßes, sowie die Gestaltung der Aussenfassade in Angriff genommen.

Auch rückte die Frage näher, welcher Weg nun eingeschlagen werden soll....

Viele neue Möglichkeiten und Optionen ergaben sich mit der ehemaligen Bahnhofshalle und der Fahrkartenausgabe (FKA). Nun besteht die Möglichkeit in der Halle Seminare, Workshops oder auch kleinere Konzerte abzuhalten. Genauso aktuell ist aber auch der Plan den Übernachtungs- und Fahrradtourismus zu bedienen.

Die Entscheidung, den Bahnhof weiterhin so dynamisch wie möglich zu gestalten, erschien als der spannendeste Weg. Das heißt, wir wollen auf verschiedenste Anfragen flexibel reagieren können, um somit ein breites Spektrum an kultureller Vielfalt eine Bühne zu geben zu können. Derzeit gibt der Bahnhof dem Lernprojekt "Verstehbahnhof" ein zu Hause und versucht weiterhin sich als Wissens-/Lern und Fertigungsstätte zu etablieren. Mit diesem anstehenden ersten großen Projekt im Bahnhof, in Kooperation mit  http://havellab.org, gibt es im Bahnhof bald auch in Richtung "Wissen" den richtigen Anschluss.

Übernachtungen sind mittlerweile im Fürstenberg Bahnhof möglich, für bis zu 8 Personen.

                               
Das ganze Projekt Fürstenberg BHF wird bisher komplett aus privaten Mittel realisiert und ist kein Verein. Dies ist natürlich eine Mammutaufgabe. Wer das Projekt unterstützen möchte kann das gern tun, von Projektideen, Sachspenden bis Bitcoins wird alles dankbar angenommen. Jedoch wollen wir uns stets die Unabhängigkeit bewahren.